Für Tippgeber kostenlos · ohne Immobilienwissen · auch ohne aktuellen Tipp
Beruflicher Kontakt? Kläre vorher mit deiner Führungskraft oder der Compliance, ob du Provisionen von Dritten annehmen darfst.
Das bist du
Du erkennst dich wieder, wenn …
beim Kreditgespräch der Satz fällt: „Unser Reihenhaus muss vorher weg.“
eine Kundin den Nachlass ihrer Mutter regelt und die leere Wohnung erwähnt.
ein Kunde im Ruhestandsgespräch mit einem Hausverkauf rechnet, den es noch nicht gibt.
dich am Schalter jemand fragt: „Kennen Sie zufällig einen guten Makler?“
Dann bist du schon nah dran. Den Tipp gibst du in der App ab, sobald der Eigentümer einen Makler sucht.
Der richtige Moment
Aus Vertrauen wird ein hilfreicher nächster Schritt.
Du kennst die Fragen, die Menschen bei größeren Veränderungen beschäftigen. Ein kleineres Zuhause, eine geerbte Wohnung oder der nächste Lebensabschnitt: Spricht ein Kunde einen geplanten Verkauf an, kannst du ihm eine konkrete Orientierung anbieten. Auf ImmoDealOne vergleichst du verfügbare Makler dort, wo die Immobilie liegt. So kannst du auch bei einer Wohnung in einer fremden Stadt weiterhelfen. Du siehst die angebotene Tippgeberprovision vor deiner Auswahl. Der Eigentümer bestätigt den Kontakt und lernt den Makler anschließend selbst kennen. Für eine erfolgreiche Empfehlung ist unter den vereinbarten Voraussetzungen eine Vergütung möglich. Du hilfst beim nächsten Schritt und bleibst der vertraute Ansprechpartner für die Bankthemen.
So könnte es im Alltag aussehen.
Zwei fiktive Situationen. Keine Live-Angebote.
01FIKTIVES BEISPIEL
Hamburg spricht über Würzburg
Ein Kunde in Hamburg erzählt von seiner leer stehenden Eigentumswohnung in Würzburg. Er möchte verkaufen und fragt nach einem Ansprechpartner. Wenn eure internen Regeln den Weg zulassen, orientiert sich die Maklersuche an Würzburg.
02FIKTIVES BEISPIEL
Kleiner wohnen in Rostock
Eine Kundin sagt im Gespräch, dass ihr Haus in Rostock zu groß geworden ist. Noch ist kein Verkauf beschlossen. Du zeigst ihr die Möglichkeiten, ohne einen Kontakt einzureichen. Sie entscheidet später selbst, ob sie Unterstützung möchte.
So sprichst du es an
Erst dein Job. Dann, wenn gewünscht, der Tipp.
Beruflich gilt: Du sprichst den Verkauf nie zuerst an. Erzählt dein Gegenüber selbst davon, reichen drei Sätze in deiner gewohnten Anrede:
1Den Wunsch aufgreifen
„Haben Sie für den Verkauf schon einen Makler?“
2Hilfe anbieten
„Ich kann Ihnen zeigen, wie man einen Makler am Ort der Immobilie findet. Ob Sie mit ihm sprechen, entscheiden Sie selbst.“
3Offen sagen, was du davon hast
„Damit Sie es wissen: Ich bin bei ImmoDealOne als Tippgeber angemeldet und kann darüber eine Tippgeberprovision bekommen. Mit meiner Arbeit für Sie hat das nichts zu tun.“
Sagt jemand Nein, ist das Thema durch. Ohne sein Ja passiert ohnehin nichts: Der Eigentümer bestätigt selbst per E-Mail, bevor ein Makler seine Daten bekommt.
Vom Gespräch zum Kontakt
Dein Standort ist nicht die Grenze.
Für die Wohnung in Würzburg zählt die Betreuung am Objektort. Schau auf passende Objektarten, das angebotene Vorgehen und die Vergütungskonditionen. Die Auswahl triffst du bewusst; eine bestimmte Bankverbindung ist dafür kein Auswahlkriterium.
Der Eigentümer bestätigt, der Makler übernimmt. Eine Tippgeberprovision gibt es nur nach Verkauf, Beurkundung, Courtageeingang und Zahlungseingang bei ImmoDealOne, zu den Konditionen des Maklers.
Ein Kontakt. Ein konkretes Rechenbeispiel.
Was kann dein Tipp wert sein?
Die Vergütung siehst du vor deiner Maklerauswahl. Wie viel daraus wird, hängt vom Verkauf und den angebotenen Konditionen ab. So könnte eine Rechnung aussehen:
Fällig erst nach Verkauf, Beurkundung, Courtageeingang und Zahlungseingang bei ImmoDealOne. Den Anteil legt jeder Makler selbst fest. Mögliche Steuern des Tippgebers sind hier nicht abgezogen.
So könnte es laufen
Du gibst den Tipp ab. Danach arbeitet der Makler.
Nach deinem Tipp hast du nichts mehr zu tun. Jeden Schritt siehst du als Status in der App. Wie lange ein Verkauf dauert, entscheiden Eigentümer, Käufer und Markt, deshalb steht hier kein Datum.
Beispielablauf ohne Zeitangaben. Ob verkauft wird, entscheiden Eigentümer, Käufer und Markt.
Deine Frage
Darf ich als Bankmitarbeiter überhaupt eine Provision annehmen?
Das entscheiden dein Arbeitsvertrag und die Regeln deines Hauses, nicht ImmoDealOne. Viele Banken regeln Nebentätigkeiten und Zuwendungen von Dritten, manche vermitteln selbst Immobilien. Frag vorher deine Führungskraft oder die Compliance, und nutze nie Daten aus dem Banksystem.
Fragen und Antworten
Was Bankmitarbeitende noch wissen wollen.
Darf ich als Bankmitarbeiter Tippgeber sein?
Das regelt dein Arbeitgeber. Kläre Nebentätigkeit, Zuwendungen von Dritten und Compliance vorab mit deiner Führungskraft oder der zuständigen Stelle.
Und wenn meine Bank selbst Immobilien vermittelt?
Dann gelten zuerst die Vorgaben deines Hauses. Sprich vorher mit deiner Führungskraft.
Erfährt der Makler Bankdaten?
Nein. Weitergegeben wird nur der Kontakt, den der Eigentümer selbst bestätigt. Daten aus dem Banksystem gehören nie in einen Tipp.
Muss ich das versteuern?
Eine Tippgeberprovision ist eine Einnahme. Ob und wie du sie versteuerst, hängt von deiner Lage ab. Das klärst du mit deiner Steuerberatung oder dem Finanzamt. Wir beraten dazu nicht.
Was, wenn der Eigentümer Nein sagt?
Dann endet der Tipp. Keine Provision, keine Kosten, kein Nachhaken. Ohne sein Ja bekommt kein Makler seine Daten.
Du öffnest eine Tür. Der Makler macht weiter.
Du musst nicht selbst zum Immobilienexperten werden. Hilfreich ist schon, einen möglichen Weg verständlich zu erklären und die Entscheidung beim Eigentümer zu lassen.