Tippgeber werden: Gute Kontakte entstehen in deinem Alltag.
Immobilien-Tippgeber kann jede volljährige Person werden, die einen Eigentümer mit Verkaufswunsch kennt. Du musst keine Immobilien verkaufen, um einen hilfreichen Kontakt herzustellen. Entdecke, wie ImmoDealOne zu deinen Gesprächen passt und wo deine Rolle als Tippgeber aufhört.
Immobilien-Tippgeber kannst du in jedem Beruf sein. Die acht Seiten oben sind Beispiele. Tipps entstehen überall, wo Menschen reden: im Friseursalon, an der Kita-Tür, im Restaurant, auf dem Wochenmarkt, über den Gartenzaun. Berufliche Kontakte gibst du nur weiter, wenn dein Arbeitgeber es erlaubt und der Eigentümer es wünscht.
Vielleicht arbeitest du in München und hörst von einem Haus in Oldenburg. Oder ein Freund aus Freiburg möchte seine Wohnung in Magdeburg verkaufen. Beide Situationen sind fiktive Beispiele. Sie zeigen, worauf es ankommt: Du suchst den Makler am Standort der Immobilie, nicht nur in deiner eigenen Nachbarschaft.
Auf ImmoDealOne kannst du die Makler am Objektort vergleichen, die dort dabei sind. Persönliche Maklerkontakte in jeder Stadt brauchst du nicht. Du siehst die angebotene Tippgeberprovision und die dazugehörigen Bedingungen, bevor du dich entscheidest. In manchen Regionen sind noch wenige oder keine Makler dabei.
Für alle gilt
Erst ein gewünschter Kontakt. Dann ein Tipp.
Ein Umzug, eine Sanierungsfrage oder eine beiläufige Bemerkung ist noch keine Zustimmung zur Weitergabe. Frag offen nach dem Verkaufswunsch und danach, ob die Eigentümer Unterstützung bei der Maklersuche möchten.
Du suchst keinen Käufer, führst keine Verkaufsberatung durch und musst keine Besichtigungen organisieren. Den eigentlichen Verkauf übernimmt der ausgewählte Makler.
01
Den Verkaufswunsch verstehen.
Der Eigentümer möchte verkaufen und sucht einen Makler.
02
Einverständnis klären.
Besprich den Kontakt mit dem Eigentümer. Eigentümer und Tippgeber sind unterschiedliche Personen.
03
Am Objektort frei auswählen.
Vergleiche die Makler, die am Objektort dabei sind. Das kann auch weit weg von dir sein. Ob dort schon Makler dabei sind, siehst du in der App.
04
Bestätigen lassen. Makler übernimmt.
Der Eigentümer bestätigt, der Makler übernimmt. Eine Tippgeberprovision gibt es nur nach Verkauf, Beurkundung, Courtageeingang und Zahlungseingang bei ImmoDealOne, zu den Konditionen des Maklers.
So sagst du es im Gespräch
Ein Satz greift den Wunsch auf. Er weckt ihn nicht.
Du verkaufst nichts. Du bietest Hilfe bei der Maklersuche an, wenn jemand selbst vom Verkauf erzählt. Im Beruf sagst du es in deiner gewohnten Anrede. Drei Sätze reichen:
1Den Wunsch aufgreifen
„Suchst du schon einen Makler, oder ist das noch weit weg?“
2Hilfe anbieten
„Wenn du magst, zeige ich dir, wie ich einen Makler aussuchen würde. Ob du mit ihm sprichst, entscheidest du selbst.“
3Offen sagen, was du davon hast
„Damit du es weißt: Ich bin bei ImmoDealOne als Tippgeber angemeldet. Klappt der Verkauf über meinen Tipp, kann ich dafür eine Tippgeberprovision bekommen.“
Sagt jemand Nein, ist das Thema durch. Ohne sein Ja passiert ohnehin nichts: Der Eigentümer bestätigt selbst per E-Mail, bevor ein Makler seine Daten bekommt.
So könnte es laufen
Du gibst den Tipp ab. Danach arbeitet der Makler.
Nach deinem Tipp hast du nichts mehr zu tun. Jeden Schritt siehst du als Status in der App. Wie lange ein Verkauf dauert, entscheiden Eigentümer, Käufer und Markt, deshalb steht hier kein Datum.
Beispielablauf ohne Zeitangaben. Ob verkauft wird, entscheiden Eigentümer, Käufer und Markt.
Ein Kontakt. Ein konkretes Rechenbeispiel.
Was kann dein Tipp wert sein?
Die Vergütung siehst du vor deiner Maklerauswahl. Wie viel daraus wird, hängt vom Verkauf und den angebotenen Konditionen ab. So könnte eine Rechnung aussehen:
Fällig erst nach Verkauf, Beurkundung, Courtageeingang und Zahlungseingang bei ImmoDealOne. Den Anteil legt jeder Makler selbst fest. Mögliche Steuern des Tippgebers sind hier nicht abgezogen.
Vorher klären
Privat oder im Beruf: Was du vorher klärst.
Darfst du das in deinem Job?
Kommt ein Tipp aus deinem Beruf, zählen auch dein Arbeitsvertrag, deine Kooperationsverträge und die Regeln deiner Branche. Frag vorher deine Führungskraft oder die zuständige Stelle, ob du Provisionen von Dritten annehmen darfst. Bei Tipps aus Familie und Freundeskreis ist das meist einfacher.
Und die Steuer?
Eine Tippgeberprovision ist eine Einnahme. Ob und wie du sie versteuerst, hängt von deiner Lage ab. Das klärst du mit deiner Steuerberatung oder dem Finanzamt. Wir beraten dazu nicht.
Du stellst einen gewünschten Kontakt her. Du berätst nicht, verhandelst nicht und zeigst keine Häuser. Eine Vergütung entsteht nicht automatisch: Voraussetzung sind ein erfolgreicher Verkauf, die Beurkundung und der Zahlungseingang des Maklers bei ImmoDealOne.
Fragen und Antworten
Fragen zum Tippgeber-Werden.
Wer kann Immobilien-Tippgeber werden?
Jede volljährige Person, die einen Eigentümer mit Verkaufswunsch kennt. Du brauchst weder Immobilienwissen noch einen Käufer. Eigentümer und Tippgeber müssen verschiedene Personen sein.
Darf ich in meinem Beruf Tipps geben?
Das hängt von deinem Arbeits- oder Vermittlervertrag ab. Kläre Nebentätigkeit und Compliance vorab und gib Kundendaten nie ungefragt weiter. Sag deinem Kontakt offen, dass du als Tippgeber eine Vergütung erhalten könntest.
Muss ich ein Gewerbe anmelden?
Bei gelegentlichen Tipps in der Regel nicht. Gibst du regelmäßig und mit Gewinnabsicht Tipps, kann eine gewerbliche Tätigkeit vorliegen. Kläre das mit deiner Steuerberatung oder dem Gewerbeamt.
Muss ich in der Nähe der Immobilie wohnen?
Nein. Du suchst Makler am Ort der Immobilie, nicht an deinem Wohnort.